Nichts ist so spannend und informativ wie eine Führung im Hamburger Baakenhafen durch das U-434, eines der größten nicht-nuklearen U-Boote der Welt. Das 1976 in Gorkij gebaute U-Boot der Tango-Klasse, mit einer Tauchtiefe von maximal 400 Metern, gehörte bis 2002 zur russischen Nordmeerflotte und unterlag höchster Geheimhaltung. Als Spionage U-Boot wurde die U-434 für besondere Einsätze genutzt, wie zum Beispiel geheime Spionagemissionen vor der Ostküste der USA oder lange Patrouillenfahrten in den Hoheitsgewässern der Sowjetunion. Seine spezielle Gummibeschichtung machte es den Sonargeräten der westlichen Geheimdienste nahezu unmöglich, die U-434 zu orten. Während der Schleichfahrt sorgten vier Elektromotoren für den nötigen Antrieb. Ein geführter Rundgang hinter die Kulissen durch U-434 führt den Besucher in die Welt der Spionage und der spartanischen Lebensverhältnisse der Besatzung unter Wasser. Tafeln erklären die komplizierte Technik des U-Bootes einfach und verständlich. Täglich geöffnet.